GATELANDS

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Tudor the Traveller
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Ungelesener Beitrag von Tudor the Traveller » 28. April 2015, 23:21

Mein Thread für Brainstorming zu meinem Eigenbau-Setting... bei Bedarf.
Ideen jederzeit willkommen!

Ein zerissenes Land...

Die Sphären

Als die OVERLORDS das Land zerissen, bedeutete das nicht das Ende der Welt. Das Land überlebte - zerfetzt wie es war. Kleinere und größere Fetzen der Alten Welt - die SPHÄREN - treiben jetzt in den Tiefen der Ätherebene umher, voneinander getrennt und doch noch verbunden. Denn die Sphären hängen noch in unerklärlicherweise aneinander - Fäden aus dem Gewebe der Materiellen Ebene, die die Teile miteinander verbinden. Diese Fäden sind sogar zu bereisen und bilden Tore - GATES - über die man von einer Sphäre in eine andere gelangt.

Eine Sphäre kann über ein einziges GATE verfügen oder über zahlreiche. Allerdings ist nicht jedes GATE einfach nutzbar, denn die Position eines GATES ist oft nicht in Bodennähe. Ihre Positionen innerhalb einer Sphäre verteilen sich in alle Raumrichtungen, sodass GATES unterirdisch oder unter Wasser vorkommen oder in luftigen Höhen. Entsprechend werden vor allem jene GATES genutzt, die relativ einfach erreichbar sind, z.B. solche nahe am Boden, in Höhlen oder im Gebirge.

Die GATES funktionieren zwar sehr ähnlich wie eine Tür, sind jedoch ganz anders aufgebaut. Es handelt sich um dreidimensionale Felder, die mit dem bloßen Auge nur schwer zu erkennen sind, mit magischen Mitteln aber sehr deutlich. GATES kommen in verschiedenen Größen vor, die meisten sind jedoch 2-3 Meter im Durchmesser. Für das menschliche Auge erscheinen die GATES wie ein leicht flimmernder Bereich in der Luft. Die Zahl der gleichzeitigen Benutzer ist nicht festgelegt und hängt primär von deren Platzbedarf und der Größe des GATES ab.

Die GATES verbinden die Sphären der GATE LANDS miteinander. Jedes GATE ist ein Tor von einer Sphäre zu einer anderen Sphäre und funktioniert (normalerweise) in beide Richtungen. Ein GATE ist niemals eine Verbindung zwischen mehr als zwei Sphären. Es bedarf auch keiner Aktivierung, um die Sphäre zu wechseln; man tritt in der einen Sphäre ein und verlässt es in der anderen Sphäre. Dabei ist der Wechsel ein "Pull-Push-Vorgang", d.h. sobald man im aktiven Zentrum des Tores ankommt, wird man in das Tor hineingezogen und auf der anderen Seite ausgeworfen. Geschwindigkeiten von eintretenden Benutzern oder Gegenständen werden bei dem Übergang aufgesogen - der Austritt erfolgt immer in einer ähnlichen Geschwindigkeit, der einem kräftigen Stoß entspricht. Das bedeutet, dass langsam eintretende Personen oder Gegenstände mitunter beim Austritt beschleunigt werden. In der Tat verlieren ungeübte Benutzer dabei auch gelegentlich das Gleichgewicht, sodass sie beim Austritt tatsächlich aus dem Tor herauspurzeln. Gleichzeitig verlieren Geschosse, die in das GATE abgegeben werden, beim Austritt entsprechend Geschwindigkeit, sodass Angriffe mit Schuss- oder Wurfwaffen durch ein GATE wenig effektiv sind. Auch kann man in ein GATE hinein hechten und mit etwas Übung auf der anderen Seite locker im Schritt austreten. Die meisten GATES besitzen auch feste Richtungsverhältnisse, d.h. wenn man die eine Seite in immer derselben Richtung betritt, kommt man auch in immer derselben Richtung auf der anderen Seite heraus.

Eine besondere Herausforderung ist die Passage durch ein GATE für Tiere. Der Übergang ist für untrainierte Tiere meist verwirrend und beängstigend. Reit- und Zugtiere erhalten daher ein spezielles Training, sodass sie bei Benutzung eines GATES nicht in Panik geraten.
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Re: GATELANDS

Ungelesener Beitrag von Dis Pater » 29. April 2015, 20:43

Wenn der Danke-Button gerade funktionieren würde, würde ich ihn sofort benutzen! :)
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Re: GATELANDS

Ungelesener Beitrag von Tudor the Traveller » 03. Mai 2015, 16:54

Ideen gefragt:

Die Etherships

Das Reisen entlang der Gate-Routen ist lang und kostspielig. Nicht nur müssen die Distanzen von Gate zu Gate innerhalb der Sphären überwiegend über Land zurück gelegt werden, was das Transportvolumen einschränkt. Vielmehr bedingt die Passage durch ein Gate jedesmal Kosten und Zeit. Da viele Benutzer die Gates in Anspruch nehmen, muss man häufig eine Weile warten, bevor man hindurch kann. Zudem wird für jede Passage ein Wegezoll erhoben, der zur Finanzierung des Gate-Betriebes notwendig ist. Es müssen z.B. die Festungsanlagen unterhalten werden, und das Wachpersonal sowie das Betriebspersonal, das die Koordination der Gate-Reisenden durchführt. Natürlich bereichert sich auch so manche Stadt oder Nation zusätzlich an den Gate-Benutzern.

Das alles machte den Fernhandel lange Zeit für viele Kaufleute wenig attraktiv. Insofern ist dies die Grundlage für die heute existierenden Handelskompanien.

Seit es jedoch seit über 100 Jahren die ersten Ether-Schiffe gibt, wandelt sich der Fernverkehr. Ein Ether-Schiff ist in der Lage, Sphären direkt durch die Ätherebene anzusteuern, ohne dabei an die Gates gebunden zu sein...

Aber wie funktioniert die Navigation durch die Ätherebene?
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Re: GATELANDS

Ungelesener Beitrag von Kalgani » 03. Mai 2015, 17:07

Dafür müsstest Du erstmal definieren wie bei Dir diese Ätherebene aufgebaut ist.

Ohne weitere Infos bin ich sehr bei Spelljammer was die Schiffe und Navigation angeht.
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Re: GATELANDS

Ungelesener Beitrag von Tudor the Traveller » 03. Mai 2015, 18:02

So genau kenne ich Spelljammer nicht, aber ich glaub nicht, dass das passt.

Ansonsten halte ich mich nahe an die Vorgaben aus den D&D 5 Corebooks. D.h. Border Ethereal = Überlappung mit Material Plane, Deep Ethereal = "dazwischen". Alles voller wirbelndem Nebel. Kein oben und unten und Zeit ist auch nicht "normal".
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Re: GATELANDS

Ungelesener Beitrag von Kalgani » 03. Mai 2015, 18:43

ist eine lösung per magic-tech gewünscht oder etwas spirituelleres?

edit:
in welchem buch steht am meisten über die etheral plane? PHB, MM oder DMG?
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Re: GATELANDS

Ungelesener Beitrag von Mic » 03. Mai 2015, 22:02

Also ich find, das hört sich schwer nach Spelljammer an! Solltest Du unbedingt mal reinschauen! ;)
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Re: GATELANDS

Ungelesener Beitrag von Tudor the Traveller » 03. Mai 2015, 22:27

DMG S. 48-49

Für die Reise zwischen den Sphären bewegt man sich wahrscheinlich im "Border Ethereal" allerdings ohne unterliegende Material Plane. Also doch auch irgendwie Deep Ethereal. Vielleicht irgendwie am Rande des Rands... ;)

Wie wird navigiert?
Das ist die große Frage.
Traveling through the Deep Ethereal is unlike physical travel. Distance is meaningless, so although travelers feel as if they can move by a simple act of will, it's impossible to measure speed and hard to track the passage of time. A trip between planes through the Deep Ethereal takes 1d10x10 hours, regardless of the origin and destination.
Führt die "andere" Zeit zu unterschiedlicher Reisedauer bei gleicher Strecke?
k.A. s.o.

Welche Gefahren abseits eines Verirrung existieren? Sprich: Müssen die Schiffe von Soldaten und/oder Magiern beschützt werden?
Es kann zu Begegnungen mit allerlei Wesen kommen. Im Border-Bereich mit Wesen, die mit beide Ebenen (Material Plane) interagieren können, z.B. Phasenspinnen und Geister. Im Deep Ethereal sind Outsider unterwegs.

Wie funktioniert Bewegung in der Ätherebene?
Act of will. Wobei die Frage ist, wie man das auf ein Fahrzeug überträgt. Ich denke, wir haben da etwas Freiheiten ;)
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Re: GATELANDS

Ungelesener Beitrag von Dis Pater » 04. Mai 2015, 07:59

Also, Navigation funktioniert ja in der Regel über Fixpunkte.
Exisitieren solche Punkte im Ether? Also etwa als Leuchttürme, Sterne, (magische) Leitstrahlen?

Das von Dir verwendete Zitat klingt eher inkompatibel mit dem, was Dir vorschwebt, sofern ich das aus den beiden bisherigen Fäden zum Thema kenne.
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Re: GATELANDS

Ungelesener Beitrag von Kalgani » 04. Mai 2015, 11:46

Möchtest du Psi in deiner Kampagnenwelt drin haben?
Das wäre für mich nun erstmal die "logischste" Variante

optisch hätte ich aber auch eine art luftkissenboot/schlitten, welches/r auf dem äthernebel gleitet und von gebundenen geistern gezogen wird.
ala postkutsche im wilden westen.

edit:
gezähmte giant-äther-mantas, welche durch einen Druiden (Archetyp: Etherdruid) gesteuert werden.
diese ziehen eine art treibnetz hinter sich her in dem die waren transportiert werden und auf dem rücken gibt es einen aufbau, wo bis zu x personen mitreisen können.
die mantas ernähren sich von ätherkrill und brauchen keine futterpausen, da sie diesen während des "fluges" nebenbei aufnehmen.
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Re: GATELANDS

Ungelesener Beitrag von Tudor the Traveller » 04. Mai 2015, 18:13

Kein Psi (Warum findest du denn Psi logischer als Magie?)

Das mit den Luftkissenbooten gefällt mir nicht. Man bewegt sich ja auch nicht "auf" dem Nebel, sondern hindurch. Ich dachte da erstmal an klassische Schiffe.

Die Idee mit den Riesen-Mantas find ich ja cool. Fragt sich nur, wie das mit dem Ebenenwechsel funktioniert. Die Mantas bewegen sich auf der Material Plane ja eher unter Wasser...

Zu den Fixpunkten: Im Border-Bereich gibt es die ganz normalen Fixpunkte der Geographie, da die Ethereal Border die normale Ebene dort überlagert und man von der Ätherebene die Materielle Ebene sehen kann. Allerdings nur ein paar Meter weit...

Ich würde mich gerne von der normalen Navigation wegbewegen und Alternativen ausloten. Ein Beispiel wäre z.B. Sundered Skies, wo man zum Anflug einer bestimmten Insel etwas Erde von dieser Insel benötigt.
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Re: GATELANDS

Ungelesener Beitrag von Dis Pater » 04. Mai 2015, 18:22

Okay, also lieber ein spezifischer Anker anstelle eines allgemeinen Orientierungspunkts?
Das kann man natürlich noch spannender gestalten, wenn man einen auf einer Sphäre Geborenen als solchen Anker benötigt - und nicht nur ein Häufchen Erde.
So ergeben sich eine Reihe Möglichkeiten in punkto Geiseln und Menschenhandel. Mal abgesehen davon, dass ein solcher Anker weglaufen oder sterben könnte.
Wem das mit einem kulturschaffenden Wesen ne Nummer zu groß ist, der könnte auch zu einer Art von Tier greifen.

Wenn man es denn noch freier will, kann man natürlich auch Reiserituale von Magiern wirken lassen - oder man gibt sich ganz die Obhut seiner "Mantas", die den Weg alleine finden, wenn ihnen jemand gesagt hat, wohin man will. Dann wäre nicht "navigieren" das eigentlich benötigte Talent, sondern "mit Ether-Mantas kommunizieren".
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Re: GATELANDS

Ungelesener Beitrag von Kalgani » 04. Mai 2015, 18:36

fliegende Mantas:
Bild
Ich meinte "natürlich" Äther-Mantas als natürliche Lebewesen der Ätherebene
Diese gleiten, wie schon geschrieben, durch die bunten Nebel des inneren Äther immer auf der Suche nach ... Nach was eigentlich?

fliegende Wale:
Bild
fänd ich auch irgendwie cool, auch hier: Äther-Wale welche natürliche Lebewesen der Ätherebene sind.

Psi:
Finde ich wenn es um die Aktion "per Willen reisen" irgendwie passender als "Magie", komplett subjektiv gesehen.

Navigation:
Eventuell braucht man auch "Spice" um sich im Ethereal orientieren zu können.
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Re: GATELANDS

Ungelesener Beitrag von korbi » 06. Mai 2015, 10:42

Find die Idee, die Ätherebene als Meer in denen die Planes als Inseln "schwimmen" auch ziemlich cool. Auch mit Lebewesen darin (eventuell auch bösartige?). Da bekomm ich direkt wieder Bock auf die Kampagne (auch wenns darin relativ wenig vor kam).

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Re: GATELANDS

Ungelesener Beitrag von Tudor the Traveller » 06. Mai 2015, 22:54

Ich denke, ich werde mich für die "lebende Schiffe" Variante entscheiden, allerdings mit Twist.

Die erste Generation Ätherschiffe sind Schiffe, die von einem Geist beseelt wurden. Hierfür opfert sich ein Magier, der fortan als untoter Geist im Schiff weiter existiert. Durch seine "Geisterhaftigkeit" kann er das gesamte Schiff in die Ätherebene bringen und wieder zurück. Das Ganze ist natürlich Nekromantie.

Diese Variante ist jetzt ca. 100 Jahre alt. Seit dem wird viel an Alternativen zum nekromantischen Ansatz geforscht, jedoch bisher mit wenig Erfolg.
Es wurden aber verschiedene Wesen der Ätherebene als "Lasttiere" erprobt. Bewährt haben sich die erwähnten Mantas. Da diese ihre Ebene jedoch nicht verlassen können, funktioniert das nur, wenn man entweder mittels Magie auf die Ätherebene wechseln kann oder indem man die Grenzzone einer Sphäre betritt. Einmal im Border Ethereal muss man dann ein Rendevouz mit einem Manta organisieren. Hierfür hat sich die Gilde der Mantareiter gebildet... (vorläufig...)
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Re: GATELANDS

Ungelesener Beitrag von Dis Pater » 07. Mai 2015, 10:00

Das klingt soweit ja ganz spannend, aber die Frage, die mir sofort in den Sinn kam war: Was hat der Magier davon, der sich geopfert hat?
So ein Opfer (d.h. Verzicht auf die Möglichkeit jemals wieder als Mensch/Elf/irgendwas in die Sphären der "Realität" zurückzukehren und ein normales Leben zu führen) ist ja keine Kleinigkeit. Im Zusammenhang mit Nekromantie würde sich natürlich der Ansatz anbieten, dass die Magier geopfert wurden, und zwar von Nekromanten, die zwischen den Sphären wandeln wollten.
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Re: GATELANDS

Ungelesener Beitrag von Firyar » 07. Mai 2015, 10:33

In Robin Hobbs Reihe "Liveship Traders" gibt es ein ähnliches Konzept. Eine Regenwald-Siedlung mit alten Schätzen kann von anderen Siedlungen nur über einen saurehältigen/giftigen Fluss angefahren werden. Dafür werden "Zauberschiffe" genutzt, deren Galionsfiguren sprechen können, teilweise selbst die Schiffe steuern und sich mit ihrer Familie verbunden fühlen. Gebaut werden die Schiffe mit einem speziellen Holz, was aus diesem Regenwald stammt. Falls noch jemand die Reihe lesen will, setze ich mal in Spoiler, was es mit diesen Schiffen und dem Holz auf sich hat, da das in den Büchern erst sehr spät enthüllt wird:
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Re: GATELANDS

Ungelesener Beitrag von Kalgani » 07. Mai 2015, 13:16

für das problem mit dem übertritt würde ich "dualexistenzhäfen" schaffen.
also orte die von magier geschaffen wurden um in einem begrenzten raum die direkte interaktion zwischen materieller ebene und ätherebene zu ermöglichen.

muss ja nicht auf jedem "shard" so einen hafen geben, denn die könnten extrem teuer in der erschaffung & wartung sein, so dass sich nur reiche "shards" sich einen solchen leisten können. eventuell gibt auch häfen auf in inzwischen verarmten "shards" welche ein massives geisterproblem haben, da die geister hier sehr einfach auf die materielle ebene wechseln können, da keiner mehr entsprechende schutzzauber aufrecht erhält.
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Re: GATELANDS

Ungelesener Beitrag von Kalgani » 07. Mai 2015, 16:12

warum denn das? die ätherebene umgibt doch alles, in jedem moment.
so ein hafen kann überall auf der materiellen ebene sein.

ist halt eher wie ein flughafen als wie ein seehafen zu sehen (zumindest nach DnD)
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Re: GATELANDS

Ungelesener Beitrag von Tudor the Traveller » 07. Mai 2015, 22:11

Über derartige Häfen hatte ich tatsächlich nachgedacht. Die habe ich dann aber als zu "magie-technisch" verworfen. Wobei mein Gedanke eher darauf zielte, feste Rendevouz-Punkte für die Reisenden zu schaffen, sodass man nicht erst einen Manta finden/suchen muss.
EDIT: die Schiffe haben das Problem ja nicht. Der untote Geist kann nach Belieben zwischen den Ebenen wechseln und mit ihm das ganze Schiff.

Zu den Opfern: ja der Magier hat nichts davon. Er muss sich opfern.
Das hat seinen Grund darin, dass es auch eine Vorgeschichte zum ersten Ethership gibt.

In den "Severing Wars" wurden eine Reihe von Sphären gewaltsam vom Rest getrennt, indem deren Gates zerstört wurden. Die isolierten Sphären (die heutige "Liga freier Sphären") waren über 2 Jahrhunderte abgeschnitten und suchten in der Zeit nach einem Weg, die Isolation zu durchbrechen. Das bedeutete fast immer, die anderen Sphären durch die Ätherebene zu erreichen. Das gelingt auch Einzelpersonen, die entsprechende Zauber wirken können. Aber solche Magier sind in den Gatelands eher eine Ausnahme.
Der Durchbruch war eben das erste Ätherschiff, wofür sich ein Magier geopfert hat. In dem Fall stand eine ideologische Motivation dahinter.

Fragt sich, wie oft das so der Fall sein kann. Viele derartige Schiffe dürfte es wohl nicht geben, auch wenn mit der ersten Welle sicherlich eine gewisse Anzahl plausibel erscheint.
Eine Praxis, bei der das Opfer erzwungen wird, ist aber mit ziemlicher Sicherheit in den meisten Nationen der Gatelands (weitgehend) verboten.
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