Rollenspiele und Spieldauer

Ob nun play by email, über Software oder ein Online-Tool, so hat es hier ein zu Hause.
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Tudor the Traveller
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Rollenspiele und Spieldauer

Ungelesener Beitrag von Tudor the Traveller » 18. Dezember 2019, 13:43

Ich habe da ein "Problem":

ich stelle fest, dass mir die Spieldauer von PC Rollenspielen oft zu lang ist. Obwohl das normalerweise immer als Feature beworben wird (100 Stunden Spielspaß!)Ich hatte das bereits bei Dragon Age (alle Teile) und jetzt aktuell bei Pillars of Eternity 2, und auch früher z.B. bei Baldur's Gate. Irgendwo ab der Mitte habe ich immer weniger Lust noch weiter zu spielen. Ich glaube das liegt daran, dass ab Zeitpunkt X das Spielprinzip langweilig wird.

Die Quests sind vor allem bei Dragon Age bis zum Ende eigentlich interessant und Dragon Age besticht durch absolut geile Landschaften, von denen man ja auch zum Ende noch neue entdecken kann.

Aber die Luft ist deutlich vor dem Ende des Spiels irgendwie dann raus. Ich muss halt auch immer längere Pausen machen, da ich wenig Zeit zum Zocken habe (bzw. mir nehme). Irgendwann sitze ich dann da und hätte Zeit zu zocken, aber keine Lust Spiel X nach 6 Wochen Pause wieder zu starten...

Geht das noch anderen Leuten so?
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Gambit
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Re: Rollenspiele und Spieldauer

Ungelesener Beitrag von Gambit » 18. Dezember 2019, 13:47

Das geht mir persönlich bei Open World Spielen immer so. Ich neige dazu dann gerne alles zu machen, nur nicht die Mainstory...und dann ist bei mir irgendwann auch der Antrieb weg. Nach etwas Pause frag ich mich dann meistens warum ich überhaupt pausieren musste, haha :) Ich spiele auch einige eher lineare Konsolen RPG und da stört es mich wenig, wenn ich 60-100 Stunden an einem Spiel zocke. Aktuell bin ich bei 50 Stunden Fire Emblem Three Houses für die Switch und die Zeit verging wie im Flug.

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Re: Rollenspiele und Spieldauer

Ungelesener Beitrag von Dis Pater » 18. Dezember 2019, 14:50

Ich hab bei Assassin's Creed Odyssey jetzt über 300 Stunden auf der Uhr und versuche seit den Herbstferien mich dazu aufzuraffen, die restlichen paar Quests anzugehen. Beantwortet das deine Frage?
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Re: Rollenspiele und Spieldauer

Ungelesener Beitrag von Kalgani » 18. Dezember 2019, 18:51

Naja, ich habe einfach das Problem, das PC Rollenspiele einfach im Vergleich zu Table-RPG langweilig sind.

Daher schaffe ich meist so die "erste 3 Stufen" und dann wird mir das Prinzip zu langweilig da meist einfach viel zu viel gekämpft wird.
Selbst bei denen die nicht unter Action RPG wie Diablo, Torchlight oder Titan Quest fallen.
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Re: Rollenspiele und Spieldauer

Ungelesener Beitrag von Mic » 18. Dezember 2019, 22:57

Skyrim hab ich insgesamt knapp 3000 Stunden gespielt, und tu es noch immer, dann und wann...
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Re: Rollenspiele und Spieldauer

Ungelesener Beitrag von Tudor the Traveller » 19. Dezember 2019, 07:43

Gut, es geht also nicht nur mir so... :)
Wenn man sich auf die Main Quests konzentriert, ist man durch die meisten Spiele ja sogar einigermaßen schnell durch, aber mir geht es da wie Gambit. Ich will dann auch alles mitnehmen.

Ich frage mich aber schon, wie da so die Quoten unter den Spielern sind, wievielen irgendwann vor dem Finale die Lust ausgeht. Sind wir die Ausnahme oder die Regel?

Insofern finde ich den Trend zu Add ons bzw. DLC nicht schlecht, solange die Preise ok sind.

@kalgani: Kämpfen stört mich nicht, bin ja Buttkicker ;)
Und bei den letzten Spielen konnte man auch einstellen, wie kampflastig das Spiel sein soll. Viele Quests funktionieren imo auch ohne Kämpfe.
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Re: Rollenspiele und Spieldauer

Ungelesener Beitrag von Dis Pater » 20. Dezember 2019, 19:07

Bei einigen Spielen reicht ein Blick auf die Achievement-Statistik, um deine Frage nach Ausnahme oder Regel zu beantworten.
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