Filmqualität: DVD vs. Bluray

Neues (und altes) von der rollenden Leinwand.
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Filmqualität: DVD vs. Bluray

Ungelesener Beitrag von Eshmael » 15. September 2015, 18:21

Amazeroth hat geschrieben:. wer kauft denn heutzutage noch DVDs ?
.
http://m.spiegel.de/netzwelt/gadgets/a- ... ml#ref=rss

Wer keine Lust auf den ganzen Artikel hat braucht nur die Grafik am ende anzuschauen.
Die DVD erwirtschaftet noch immer mehr Kohle als VHS, bluray und vod zur jeweiligen Spitzenzeit.

Hat mich auch sehr geschockt.
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Kalgani
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Re: Filme und Serien

Ungelesener Beitrag von Kalgani » 15. September 2015, 18:28

Warum sollte das schocken? Ich finde BR/FHD für 95% der Sachen die ich schaue auch überflüssig.
Und wenn das bei so einem Techie wie mir der Fall ist will ich gar nicht wissne wie das bei den allermeisten 08/15 Käufern aussieht!
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Re: Filme und Serien

Ungelesener Beitrag von Snook » 15. September 2015, 20:31

Die Bluray ist das hochwertigere Produkt und kostet bei neuen Filmen meist nur 2-3 € mehr.
Mit der DVD werden viele Menschen von den Händlern abgezogen.

Natürlich ist der unterschied des Films Matrix auf DVD (auf einem FullHD fernseher mit einem Blurayplayer abgespielt) oder auf Bluray nicht so krass.
Jeder moderne Film, bei dem optisch irgendwie etwas geboten wird, lohnt auf Bluray noch mehr.
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Re: Filme und Serien

Ungelesener Beitrag von Amazeroth » 17. September 2015, 10:24

Eshmael hat geschrieben:Die DVD erwirtschaftet noch immer mehr Kohle als VHS, bluray und vod zur jeweiligen Spitzenzeit.
Ja, diese Fakten sind mir schon bekannt, verstehen kann ich es aber nicht.

Vielleicht hätte der Satz heißen müssen : Kein Mensch, der Wert auf ein gutes Bild legt, kauft heutzutage noch DVDs. Spalter! ;)
Snook hat geschrieben: Natürlich ist der unterschied des Films Matrix auf DVD (auf einem FullHD fernseher mit einem Blurayplayer abgespielt) oder auf Bluray nicht so krass.
Sorry, das ist Quatsch. Wer sowas behauptet, hat keine Ahnung! (postuliere ich mal ganz provokant und entschuldige mich gleichzeitig dafür, diesen Verkaufsthred für eine Diskussion zu mißbrauchen )
Das mag vielleicht für irgendeine kleine Billig-Gurke von Fernseher/Bluraplayer gelten, aber der Bildunterschied bei richtig eingerichteter Wiedergabekette ist ganz enorm. Natürlich gibt es auch schlecht gemachte Blurays, wo es keine Bildaufarbeitung gibt und nur der Film in DVD-Qualität auf die neue Scheibe gezogen wird und es gibt natürlich auch bei ordentlich produzierten Blurays Qualitätsunterschiede.
Aber generell gilt: natives 1080p-Material ist jeder DVD überlegen, ein ordentliches Widergabemedium vorausgesetzt. Und ich meine kein Handydisplay. :roll:
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Re: Filme und Serien

Ungelesener Beitrag von Dis Pater » 17. September 2015, 15:54

Deine Verteidigung der BluRay in allen Ehren, aber:

1. Bist Du ein Sonderfall und nicht die Regel, was eine "richtig eingerichtete Wiedergabekette" betrifft. Korreliert mit dem geringen Absatz.
2. Gibt es mehr als genug Inhalte, die VOR dem Umstieg auf 1080p erstellt wurden. Vieles davon wird oder KANN niemals auf diese Qualität gebracht werden, die einen Unterschied erkennbar machen würde, weil es entweder verschollen oder schon auf schlechtem Material /mit bescheidener Auflösung gefilmt worden ist. Daher ergeben BluRays für einige Kunden überhaupt keinen Sinn. (Etwa für viele Freunde von Serien aus den Achtziger und Neunzigern).

Kurzum: Du hast Recht in deinen Argumenten, aber liegst falsch in der Zahl der Personen, die sich von diesen Argumenten bei der Medienwahl leiten lassen (bzw. leiten lassen können, etwa aus finanziellen Gründen). Das belegt die Grafik bei Spiegel-Online sehr schön.
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Re: Filme und Serien

Ungelesener Beitrag von Kalgani » 17. September 2015, 16:20

zu Punkt 2:
Sorry, aber auch das ist nicht richtig, Dis Pater, denn der Standard 36mm analog Film bietet sogar genug Informationen um diese auf uhd/4K zu remastern! Wie es mit 8K aussieht weiss ich gerade nicht. Aber wenn man sich die Mühe machen würde könnte man auch Colt Seavers so auf BR bringen, dass man die Unterschiede deutlich erkennen würde.

Aber das gehtam Thema vorbei, 60+% der Brillenträger laufen ja nicht mal mit der wirkich richtigen Diotrinzahl bei den Gläsern rum und dann führen wir über die Vorteile von BR eine Diskussion? Diese 60% würden den Unterschied zwischen native1920 und native720 nicht mal erkennen können, selbst wenn sie wollten!
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Re: Filme und Serien

Ungelesener Beitrag von Dis Pater » 17. September 2015, 16:34

Dis Pater hat geschrieben:Vieles davon wird oder KANN niemals auf diese Qualität gebracht werden, die einen Unterschied erkennbar machen würde, ...
Für dich nochmal hervorgehoben: "wird oder KANN".

1. Ich habe nicht ausgeschlossen, dass es bei einigem Material möglich wäre. Es gibt aber unzählige Gründe seitens der Studios, es nicht tun zu wollen. (Zu teuer, keine Kapazitäten, keine genügend große Zielgruppe mehr, je nach Film/Serie.)

2. Solange ein Film / eine Serie auf echtem Fotofilm vorliegt, ist ja alles gut. Das hebt aber nicht meine Einschränkung auf, dass einiges Material aus den verschiedensten Gründen NICHT entsprechend verfügbar ist, etwa weil es auf einem anderen Medium (Videobänder, Digitale Formate) aufgezeichnet worden ist, oder weil die Originale gar nicht mehr vorhanden sind, weil sie z.B. zerstört, gestohlen, weggeworfen wurden. Etc. pipapo.

Man lese mich bitte auch weiterhin vollständig.
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Re: Filme und Serien

Ungelesener Beitrag von Amazeroth » 17. September 2015, 16:37

Ja, ich weiß. Ich sehe mich auch nicht als Verteidiger der Bluray sondern eher als Botschafter des guten/best möglichen Bildes.
Ich verstehe halt nicht oder nur schwer, warum ein wirklich gutes Bild den meisten Leuten egal oder nichts wert ist. Auf der anderen Seite schauen aber sogut wie alle Leute gerne Filme/Serien what ever an.

Bin ich tatsächlich denn ein solches Extrembeispiel? Ich habe Spaß an einem tollen Bild, das ist ein Erlebnis für mich jedes Mal, dadurch werde ich wirklich mitgerissen und begeistert -aber da scheine ich ja dann (mehr oder weniger) alleine da zu stehen...

Du magst auch mit Punkt 2 richtig liegen, aber eine Bluray bzw ein Blurayplayer hat ja noch mehr Vorzüge als nur das bessere fullHD-Bild,
deutlich erweiterter Farbraum, 24p-Wiedergabe und die meisten Player können auch eine DVD hochskalieren, was zwar nur die zweitbeste Lösung ist aber immerhin.
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Re: Filme und Serien

Ungelesener Beitrag von Kalgani » 17. September 2015, 16:42

@Dis Pater
Ich habe es vollständig gelesen und da Du "kann" sogar groß geschrieben hast, wollte ich den Punkt nur klarstellen.

@Amazeroth
24p als Vorteil darzustellen ist nun aber wirkich ein schlechter Scherz Amazeroth.
Dieser Mist verursacht wesentlich mehr Probleme als das es helfen würde. Schließlich gibt es den Modus nur weil Hollywood sich das Geld für das anständige konvertieren sparen wollte. Es gibt heute noch mehr als genug neue Fernseher die 24p immer noch nicht korrekt umrechnen können und damit mikroruckler ala schlechtem sli-spiel produzieren! Was für mich viel schlimmer ist, als ein nicht so brilliantes Bild. Lieber nicht so tolle Qualität dafür aber kein ruckeln.
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Re: Filme und Serien

Ungelesener Beitrag von Dis Pater » 17. September 2015, 16:49

@Amazeroth:
Du bist halt das visuelle Gegenstück zu einem Hi-Fi-Fan. (Gibts die Abkürzung "Vi-Fi"?)
Es gibt diese Leute, die sich sogar spezielle Stecker kaufen, um ihren Hörgenuss zu verbessern.
Und es gibt die, die einfach nur Radio hören wollen, oder bei denen sowieso nur Skrillex läuft.
;)
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Re: Filmqualität: DVD vs. Bluray

Ungelesener Beitrag von Snook » 17. September 2015, 20:14

Wir wollen jetzt kein Dubstep schlecht machen ^^

Es bleibt dabei, die Bluray ist die bessere Wahl. Trotzdem gibt es immer noch Menschen die DVD's kaufen und darum findet man oben einige im Angebot :D
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Re: Filmqualität: DVD vs. Bluray

Ungelesener Beitrag von towo » 17. September 2015, 23:23

Facts:

1.) Viele Leute haben noch DVD-Player, aber keine Blurayplayer. => höherer DVD-Umsatz.
2.) Bluray ist in allen Qualitätsmerkmalen besser.
3.) 24fps vs. 60fps ist eine sehr interessante Debatte. Aber fast alle Filme (bis auf Hobbit 1-3 HFR) sind nativ 24(,976)fps.
4.) Im direkten Vergleich fällt sehr vielen der Unterschied zwischen 576p und 1080p auf, aber es gibt auch viele, denen das nichts ausmacht.
5.) Es ist bei auf echtem Film produzierten Filmen nicht wirklich schwer, davon 'nen Abzug mit höherer Qualität zu machen, ist aber mit Kosten verbunden. Wegen 4. ist der Profit, es nochmal neu zu mastern, nicht unbedingt gegeben, außer bei richtigen Kulthits.
6.) Die frühen digitalen Werke (aber nur 'ne recht kurze Zeitspanne) haben verloren.

Ich habe bisher bei älteren Filmen öfters schon mal 576p statt 720p/1080p geschaut, ohne, dass es mir auffiel, aber bei allem Neueren merkt man, dass ohne hohe Auflösung die inhärente Wuseligkeit auf dem Bildschirm dem ganzen einen Abdrang gibt.

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Re: Filmqualität: DVD vs. Bluray

Ungelesener Beitrag von Kalgani » 18. September 2015, 09:00

towo hat geschrieben:Facts:

1.) Viele Leute haben noch DVD-Player, aber keine Blurayplayer. => höherer DVD-Umsatz.
2.) Bluray ist in allen Qualitätsmerkmalen besser.
3.) 24fps vs. 60fps ist eine sehr interessante Debatte. Aber fast alle Filme (bis auf Hobbit 1-3 HFR) sind nativ 24(,976)fps.
4.) Im direkten Vergleich fällt sehr vielen der Unterschied zwischen 576p und 1080p auf, aber es gibt auch viele, denen das nichts ausmacht.
5.) Es ist bei auf echtem Film produzierten Filmen nicht wirklich schwer, davon 'nen Abzug mit höherer Qualität zu machen, ist aber mit Kosten verbunden. Wegen 4. ist der Profit, es nochmal neu zu mastern, nicht unbedingt gegeben, außer bei richtigen Kulthits.
6.) Die frühen digitalen Werke (aber nur 'ne recht kurze Zeitspanne) haben verloren.
+1

und nur eine kleine Korrektur: es sind 23,976 fps bei 24p
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Re: Filme und Serien

Ungelesener Beitrag von Amazeroth » 18. September 2015, 09:51

Kalgani hat geschrieben:Dieser Mist verursacht wesentlich mehr Probleme als das es helfen würde.
Naja, ich halte aber für eine konsequente Fortführung, denn das kommt ja aus der alten Zeit der Kinofilme auf Zelluloid! Schon damals hat man sich auf die 24 Bilder pro Sekunde geeinigt und das als Standard festgelegt. Das Problem mit Fernsehern rührt ja daher, daß PAL mit 25 Halbbildern
arbeitet und manche (meist die billigeren) Fernseher das Signal nicht verstehen und es auf ihr Format umrechnen müssen, dann kommen die Microrucker raus. Aber modernerer Geräte sollte eigentlich keien Probleme mehr damit haben.
Dis Pater, erinnerst du dich noch, ich erwähnte eingangs die Wiedergabekette...

Ich halte es nach wie vor für einen Vorteil, vorausgesetzt Abspiel- und Anzeigegerät verstehen beide das Signal, dann entfallen nämlich Zwischenberechnungen und das Signal bleibt unverfälscht was sich in Bildqualität niederschlägt.
Aber okay, ich hab verstanden, daß ich als Bildfreak eine Randgruppe bilde hier. Bin ja schon wieder still. ;)

Ein bisschen ärgert es mich halt auch, daß Geld (bzw fehlendes) als Argument angeführt wird, was mir auch einleuchtet, dann aber die Leute
Unsummen für Handys ausgeben, und das andauernd. Einen teuren Fernseher z.B. kauft man nur einmal alle x Jahre, die Halbwertzeit von Smartphones liegt deutlich niedriger und trotzdem verkaufen die sich wie geschnitten Brot. Merkwürdige Welt.
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Re: Filmqualität: DVD vs. Bluray

Ungelesener Beitrag von Kalgani » 18. September 2015, 10:02

23,976 können digital ohne umrechnen nicht dargestellt werden, es wird immer gerechnet!

Hollywood hat vollkommen die zukünftige Technik verpeilt als der Standard rauskam.
Denn heute wird mit Kameras gedreht die problemlos 60 fps in 4k digital aufnehmen!

Für 24p muss heute das aus der Kamera erzeugte Bild in den allermeisten Fällen erstmal wie auf 24p runterkonvertiert werden...
ziemlich sinnlos oder?

Das neue Handy ist das neue Statussymbol des kleinen (und nicht so kleinen) Mannes.
Sowas sollte inzwischen doch schon klar sein,oder?
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Re: Filmqualität: DVD vs. Bluray

Ungelesener Beitrag von Amazeroth » 18. September 2015, 11:10

Kalgani hat geschrieben: Für 24p muss heute das aus der Kamera erzeugte Bild in den allermeisten Fällen erstmal wie auf 24p runterkonvertiert werden...
ziemlich sinnlos oder?
Ich weiß nicht woher du deine Informationen hast, aber das ist falsch, es gibt heutzutage Kameras die direkt in 24p aufnehmen können wie die SONY HDC1500 zum Beispiel. Ich kenne mich aber da zu wenig aus um eine sinnvolle Diskussion führen zu können. Mir kommt es auch irgendwie so vor, als sprechen wir von zwei unterschiedlichen Dingen. Du sprichst wahrscheinlich von Computern, ich von Fernsehtechnik. Da gibt es Unterschiede, allerdings ist mir selber nicht ganz klar, welche.

Und die Konvertierung ist doch nur bei NTSC-basiertem Material nötig, oder?
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Re: Filmqualität: DVD vs. Bluray

Ungelesener Beitrag von Kalgani » 18. September 2015, 11:51

die digital cams nehmen aber mit echten 24 Bildern auf nicht mit den bescheuerten 23,976 ;)

ich rede von displaytechnik (diese wird sowohl fürs PC, Handy als auch TV genutzt)
Der Unterschied liegt in der Eletronik vor dem (LCD oder OLED) Display,
da gibt es dank 24p und Audio bei TV andere Anforderung als beim PC oder Handy.

Warum sollte die Knvertierung nur auf NTSC sich beziehen?
Wenn die kamera mit 60fps aufnimmt (was viel sinnvoller ist da flüssigeres bild) muss es konvertiert werden.
Statt einen einheitlichen Standard zu schaffen der mit allen Geräten digital problemlos kompatible wäre (z.B. 30p)
und nur einen Anschlusstyp nutzt (statt hdmi und displayport) hätte mit der Umstellung auf digitale
Bild- und Audiodatenübertragung vieles vereinfacht werden können.

Auch bei 4K hat man mit diversen überflüssigen Modi schon wieder Adapterpflicht und Fehlkaufpotenzial geschaffen.
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Re: Filmqualität: DVD vs. Bluray

Ungelesener Beitrag von Amazeroth » 18. September 2015, 11:57

Öh, sag ich doch...

Jaaaa, globale Standardisierung mancher Dinge oder noch besser Normierung nach DIN wäre wünschenswert.
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Re: Filmqualität: DVD vs. Bluray

Ungelesener Beitrag von Amazeroth » 22. September 2015, 09:29

Nachtrag, so in meiner Eigenschaft als Verteidiger der Bluray ;)

Manche Filme erscheinen ja in mehreren Versionen, oft als Directors Cut. Ich habe jetzt schon in verschiedenen Fällen festgestellt, daß auf
DVD nur der normale Film enthalten ist und dafür auf Bluray beide Versionen zu finden sind. Ist wahrscheinlich der höheren Speicherkapazität geschuldet nehme ich mal an. Als Beispiel fällt mir da gerade nur Terminator 4 ein ( egal was man von dem Film an sich halten mag )
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Re: Filmqualität: DVD vs. Bluray

Ungelesener Beitrag von Kalgani » 22. September 2015, 09:35

Daran das die BR technisch das bessere Medium ist, daran zweifelt doch niemand.
Sogar als Langzeit Sicherungsmedium eignet sich BR besser als eine DVD.

Aber wozu brauche ich den Kino/TV Cut und den Directors Cut von einem Film?
Aber das ist eine andere Diskussion...
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